Social Media Marketing und wieso der professionelle Auftritt des eigenen Unternehmens so wichtig ist !

Der eigene professionelle Firmenauftritt im SMO!
Als erstes sollten wir dazu den Begriff des Social Marketing kurz erläutern:

Wikipedia:

Social Media Marketing (SMM) beschreibt die Nutzung sozialer Netzwerke für Marketingzwecke.“ 

Der gewiefte Leser mag jetzt zu vernehmen, dass es sich also um Werbekampagnen bei Facebook und Co. Handelt. Dies ist aber ganz und gar nicht so.
Facebook, Google und Twitter kennen über 95 % aller deutschen. Im August 2011 wurde von Internet World Business Statistiken über Facebook veröffentlicht. 750 Mio. Nutzer Weltweit hatte zu diesem Zeitpunkt das Unternehmen. In Deutschland waren es im Oktober 2011 21,6 Mio. Menschen, welche aktiv in Facebook unterwegs waren.

Das mag ja alles schön und gut sein, aber was sollen mir diese Zahlen sagen?
Ein jedes Unternehmen ist abhängig von Kunden. Unternehmen mit Fialen, Ladengeschäften und Außenkontakten können von Regionaler Relevanz und Laufkundschaft ggf. Leben, reine Online Firmen meistens nicht.
Dabei ist es völlig unabhängig vorher Sie bisher Ihre Kunden bezogen haben, den das Social Media bietet zusätzliche Kunden für jeden.
Vom Schulkind bis zur 90 Jährigen sind alle Altersgruppen in den Social Medien vertreten. Dabei sind die aktivsten Nutzer die Jugendlichen/Heranwachsenden.
Der Personenkreis ab 25+ nutzt das Medium Twitter Facebook und Co aber auch immer öfters um sich über Firmen und Produkte zu informieren.
Mit Einführung der Möglichkeit eigene HTML Seiten in Facebook einzubauen, Öffneten erste Facebook Fan Shops ihre Tore. 

Der Kunde hat hier die Möglichkeit Produkte sofort seinen Facebook Freunden zu präsentieren und sich ggf. Beraten zu lassen. Fragen können direkt vor Ort hinterlassen werden und die Verweildauer ist deutlich länger als auf normalen Shop Seiten.

Die Vernetzung vom Multimedia Leben und Real wird immer enger
Jedes Unternehmen was es jetzt versäumt sich aktiv im Social Media Bereich aufzuhalten, wird es später schwer haben sein Produkt oder sein Label zu Branden.
„Branding“ bezeichnet das Einbrennen der „Marke, Logo, Produkt“ beim Verbraucher. Ein erfolgreiches Branding sorgt dafür, dass der Kunde Vertrauen in die Marke setzt und eher zum Kaufabschluss geneigt ist also ohne.

Das Internet wächst von Tag zu Tag an und es ist immer schwerer für Firmen eine starke Internetpräsens aufzubauen. Der Kontakt mit Kunden läuft fast ausschließlich per Email. Gute Seiten bauen schon auf Blogs und können so, die kurzen Unterhaltungen führen. Aber wirklich aussagekräftig, wird es erst im Bereich des Social Media.
Egal ob Sie selber vertreten sind oder nicht, wird vielleicht schon Über Sie gesprochen. Wenn Sie nicht aktiv am Geschehen teilhaben, können Sie aber nicht eingreifen.
Stichwort Beschwerdemanagement. Möchten Sie lieber, dass sich ein Kunde über Sie beschwert auf seiner eigenen Seite, mit vielleicht Massenhaft Leser und Fans, oder dass er Ihre Seite als Anlaufstelle hat, da er sich eventuell auch eine Reaktion erhofft.

Die Kommunikation mit dem Kunden rückt durch das Social Netzwerk immer enger zusammen. 

Schaffen Sie Vertrauen und gewinnen Sie neue Kunden
Jeder Fan Ihrer Seite hat wieder neue Fans. So ist es nicht unüblich, dass sie neue Besucher auf Ihrer Facebook Seite haben, welche durch Profile Ihrer Fans kommen.
Sie haben dann die einmalige Chance neue Kunden zu bekommen. Sehen Sie Facebook, Twitter, Google und Co. als eigenständige Fialen an. 

Achten Sie immer darauf, Ihren Auftritt so professionell wie möglich zu gestalten.

Schlichte und uninformative Seiten werden dahinvegetieren und ein schlechtes Licht auf Ihr Unternehmen werfen. Entweder nutzen Sie die Möglichkeit von Agenturen wie z.B. backlink-butler.de, welche Ihren Social Media Auftritt gestalten und Umsetzen, oder erledigen Sie dieses selber. Beachten Sie aber unbedingt folgende Punkte, wenn Sie die Umsetzung selber durchführen: 

  • Es gehört bei Google, Facebook, Twitter, YouTube und Co. immer ein Impressum. Ein verlinken zu einem Impressum genügt nicht mehr.

LG Aschaffenburg, Urteil vom 19.8.2011 – 2 HK O 54/11

1. Der Impressumspflicht des § TMG § 5 TMG ist nicht genügt, wenn ein gewerblicher Facebook-Auftritt kein eigenes Impressum enthält, sondern dieses lediglich über einen dort vorhandenen Link auf die eigentliche Website und dort auf das Impressum erreichbar ist.

2. Die Informationspflichten dienen dem Verbraucherschutz und der Transparenz von geschäftsmäßig erbrachten Telediensten, sie stellen daher Marktverhaltensregelungen i.S.d. § UWG § 4 UWG dar.

  • Nutzen Sie Grafiken und bauen Sie Ihr Logo ein um Ihre Marke und Ihr Logo beim Kunden zu branden / bekannt zu machen und dauerhaft ins Gedächnis zu verankern
  • Verknüpfen Sie all Social Media Accounts untereinander. Die meisten Menschen haben auf den Accounts unterschiedliche Fans. Wenn ein Facebook User ihren Auftritt toll findet und auf das Google+ Profil verwiesen wird, nimmt er Sie dort ggf. auch in seine Kontakte auf. Dieses sehen wiederrum seine Google Kontakte, die nicht die gleichen seien müssen wie bei Facebook. Sie setzten durch die Verknüpfung der einzelnen Accounts also ggf. eine Marketing Lawine ins Rollen.
  • Achten Sie darauf auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden einzugehen. Ein Onlineshop wird einen anderen Social Media Auftritt benötigen als ein Bauunternehmen. Wenn Sie als Onlineshop Betreiber einen Facebook Shop eröffnen, können Sie Kunden generieren, da er nicht mehr auf eine externe Seite gehen muss um einzukaufen. Sie geben dem Kunden die Möglichkeit, alles aus einer Hand zu erledigen.
  • Bieten sie Ihren Fans immer wieder etwas Neues. Gewinnspiele z.B.
    Die beste Facebook Seite bringt Sie nicht weiter, wenn Sie dem Kunden keinen Grund liefern immer wieder mal vorbeizusehen. Achten Sie aber auch darauf, dass Sie es mit Ihren News nicht übertreiben. Die meisten Postings werden bei den Fans angezeigt. Muss er täglich etwas von Ihnen lesen, wird das Interesse sehr bald abgestumpft sein. Posten Sie weniger, dafür aber mit besserer Qualität. Versuchen Sie Kunden zum mit machen aufzufordern. Bauen Sie Gewinnspiele oder Pay per Tweets ein. Es gibt so viele neue Möglichkeiten aktiv mit Ihren Kunden zu kommunizieren.

Die Liste könnte ewig so weitergeführt werden. Sie soll Ihnen jedoch nur verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema zu befassen.
Da die Umsetzung solcher Ideen natürlich auch immer auch sehr zeitintensiv ist, sollten Sie versuchen das Best mögliche Zeitmanagement zu fahren.

Analysieren Sie das Nutzerverhalten
Um zu wissen, wie viel Zeit ich in das Social Media Leben investieren muss, damit es sich für mich positiv auswirkt, wird es für Sie auch wichtig sein, das Nutzerverhalten zu analysieren. Viele der gängigen SEO Analysetools rüsten für das Social Media auf und bauen Möglichkeiten ein, um zu sehen wie erfolgreich Ihr Social Media auftritt eigentlich ist.

Es gibt jedoch auch Tools die sich nur mit der Auswertung von Social Media Daten beschäftigen. Die Website Boosting hat in der Ausgabe #10 (11/12 2011) die Tools getestet. Hier auf die einzelnen Tools auch noch einzugehen, würde den Rahmen des Gastartikels sprengen. Ich möchte sie jedoch kurz aufzählen, ohne Verlinkung zum selber Googlen.

BrandEye Standard, Brandwatch pro, CustomScoop Professional,Engagor Insights Basic, Management Monitor Webscanner, radian6 Vollversion, SM2 C, UberVU “Advanced”, Viralheat Basic, net-clipping Monitor Premium, Trendiction

Social Media und SEO
Als letztes aber nicht unerhebliches Thema dieses Artikels möchte ich die Bedeutung von SM in der Suchmaschinenoptimierung aufführen. Google macht kein Geheimnis draus, dass die gesetzten „Plus“ mit in die Bewertung einfließen. Ebenso gehen die „Likes“ in die Bewertung mit ein. Nachdem Google seit letztem Jahr auch die öffentlichen Postings von Facebook Usern auslesen kann und darf, werden hier auch die gesetzten Links mitgewertet.
Schon heute reicht die Bedeutung des Social Media an die des Backlinkaufbaus ran.
Besonders intensiv mit diesem Thema hat sich gerade serachmetrix damit auseinander gesetzt und bei der Erhebung ihrer SEO Ranking Faktoren 2012 für Deutschland festgestellt, dass in Zukunft kein Weg mehr an Social Media vorbeiführt und Sie daher schon heute mit dem Social Media Optimizatzion und Marketing beginnen sollten.

Quellen: Facebook Nutzerzahlen Deutschland, Weltweit

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