Die Linkpyramide

Wenn man über eine Linkpyramide spricht, ist der Backlinkaufbau für die eigene Seite gemeint, welcher einem natürlichen Backlinkaufbau ähneln soll.

Hintergrund und Idee der Linkpyramide ist es, dass Google einen natürlichen Backlinkaufbau favorisiert. Also alle Links die freiwillig und ohne Hilfe gesetzt werden. Wenn man sich bei größeren Webseiten die normal gesetzten Links anschaut und analysiert, erhält man die Linkpyramide vom Aufbau her.
Das Fundament bilden die sehr einfachen Links der Reihe 1 und 2. Nach oben hin kommen die qualitativ hochwertigeren Links und daher auch in einer Linkpyramide weniger Vorkommenden.

Aber was genau können wir nun mit der Linkpyramide anfangen? Im Grunde ist sie eine Art Vorlage für den optimalen Aufbau der eigenen Links. Würde man pro Kugel genau immer einen Link setzten so hätte man in Reihe 1-5 Links, in Reihe 2-4 Links in Reihe 3-3 und in Reihe 4-2 Links.

Würden wir nun also die gesamte Linkpyramide 10 mal abarbeiten hätten wir:

Reihe 1: 50 Links
Reihe 2: 40 Links
Reihe 3: 30 Links und
Reihe 4: 20 Links

Mit dieser Anzahl an Links wären wir mit den meisten gesetzten Keywörtern schon sehr gut positioniert (eine vernünftige OnPage Optimierung vorausgesetzt)

Natürlich ist das Problem besonders in Reihe 3 und 4 diese hohe Anzahl an guten Links zu erlangen. Aber die Linkpyramide stellt ja auch eher das statistische Optimum dar.
Was bedeuten aber die einzelnen Reihen der Linkpyramide im Einzelnen?

Linkpyramide erklärt:

Reihe 1 der Linkpryamide:
AVZ: Artikelverzeichnisse
Foren Accounts: Foren Accounts mit der Möglichkeit eine Webseite zu Bennen im Profil
PR0+: PageRank 0-2 Seiten. Der PageRank muss aber individuell begutachtet werden. Siehe auch PageRank
Linklisten: Seiten, wo sehr viele ausgehende Links zusammen sind.
Werbung: Werbung zählt so gut wie gar nicht in die Suchmaschinenoptimierung (AdWords)

Reihe 2 der Linkpyramide:
Blogs und Foren: Verlinkungen aus dem Content heraus sind sogar noch etwas höher zu bewerten.
Social Network: Diese Links werden immer wichtiger, da auch Google die Wertigkeit von Facebook und Co erkennt.
Private Seiten: private Webseiten mit weitläufigem Themenzusammenhang
PageRank 3-5: Seiten vererben gut den PR und sorgen dafür auch in diesem guten Mittelfeld zu landen.

Reihe 3 der Linkpyramide:
PR 6 und 7: Obere Liga der Webseiten. Aber auch hier gilt, PR genau prüfen und nicht für sich alleine bewerten.
Themenrelevanz: Alle Seiten mit direktem Bezug zum eignen Thema der Webseite sind sehr starke Backlinkpartner und sollten immer mitgenommen werden, wenn man an einen Backlink rankommt.
Presse&Uni: Qualität vor Quantität. Sehr genau auf Herkunftsland und Ort achten, ausgehende Links und Trust der Seite.

Reihe 4 der Linkpyramide:
Wikipedia & DMOZ:
Wikipedia ist wohl einer der wichtigsten Links der Welt, auch ein Eintrag ins DMOZ ist viel mehr als reines Prestige.
PR8+: Alle Seiten mit einem PR von 8 und mehr sind die Königsklasse der Links und wohl nur für wenige zu erreichen. Jeder Link sollte hier sofort mitgenommen werden, falsch kann man da wenig machen.

Allgemeines zum Thema PageRank:
Der PageRank wird hier genau erklärt und erläutert. Für die Linkpyramide ist dieser Wert als Anhaltspunkt zu sehen und muss natürlich beim Backlinkaufbau auf jeder Seite individuell geprüft werden. Wenn Seiten neu starten, können sie schon top Backlinkkandiaten sein, besitzen aber nur nen PR von 0 usw..

4 thoughts on “Die Linkpyramide

  1. Interessanter Aetikel und di Gliederung finde ich sehr gelungen !
    Welche Reihe mit welchen Linkarten ausgenutzt werden hilft beim Linkaufbau erheblich.

  2. Für Einsteiger wie mich sehr hilfreich. Was mir fehlt ist jedoch, ob die zahl der Links auf der eigenen Domain auf andere auch so wichtig ist wie Links anderer auf die eigene. Oder ob es da ein „gutes“ Verhältnis gibt, das für Google auch relevant ist?

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